Brillen- und Kontaktlinsenstudio Hoopmann
Brillen- und Kontaktlinsenstudio Hoopmann

Sonnenbrillen

Lebenslang unter UV Strahlung

 
Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen dem Verkäufer, der im
grellen Neonlicht eines Warenhauses arbeitet, dem Mitarbeiter
eines Freizeitparkes, der den ganzen Tag an der frischen Luft
tätig ist, und dem Manager, der in seinem spärlich beleuchteten
Büro am Computer sitzt?


Scheinbar nicht.

Doch die Wahrheit sieht anders aus. Sie alle sind entweder
hartem Kunstlicht oder aber verschiedenen Formen von
natürlichem Licht ausgesetzt – und damit den unsichtbaren,
schädlichen Einwirkungen von UV-Strahlen.

Tatsächlich sind wir alle, egal wo wir uns gerade befinden, von
schädlichem UV-Licht betroffen. Am Arbeitsplatz, im Urlaub, in
der Stadt oder auf dem Land, in den Bergen oder an der See....

Die meisten von uns achten deshalb auch darauf, daß ihre Haut
vor UV-Strahlung geschützt ist. Wir benutzen spezielle Sonnen-
oder Tagescremes mit UV-Schutz oder verbringen einfach
weniger Zeit in der Sonne. Doch eins wird meistens vergessen :
die Augen: Sie brauchen genau wie die Haut Schutz vor UV-
Strahlen. Denn mit der Zeit verursachen oder beschleunigen sie
eine Verschlechterung unsere Sehschärfe.
 

Lichtfilter

Bevor das Sonnenlicht auf die Erde trifft, wird es von der
Atmosphäre teilweise absorbiert. Der bekannteste Lichtfilter ist
dabei das Ozon. Es hält die unsichtbaren kurzwelligen Strahlen –
die UVC Strahlen – und die kosmische Strahlung ab.

Die Gase in der Luft – wie Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid –
und die Wolken filtern ebenfalls das Sonnenlicht.
 

Sichtbar und unsichtbar

Das Lichtspektrum kann daher in drei Bereiche eingeteilt
werden:


Unsichtbare kurzwellige Strahlen:

UVB- und UVA-Strahlen. Diese sind für die Augen am
gefährlichsten. Sie befinden sich im Lichtspektrum vor dem
sichtbaren Licht.
 

Für das menschliche Auge sichtbare Strahlen:

Dazu zählen alle Spektralfarben von Violett bis Rot, wie man sie
auch in einem Prisma oder einem Regenbogen sieht.


Unsichtbare Infrarotstrahlen:

Ihre Wellenlänge ist größer als die der letzten sichtbaren Farbe
(rot).

 

Die Hornhaut

Die Hornhaut ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Auges und
bildet mit dem Kammerwasser des "vordere" optische System.
Sie ist der empfindlichste Teil des menschlichen Körpers und
schützt die Linse und die Netzhaut. Ihre Funktion kann sie nur
erfüllen, wenn sie vollständig durchsichtig ist..


Die stärksten UV Filter

Die Hornhaut absorbiert bis zu 295 nm unsichtbares Lichts, also
alle UVC-Strahlen, die durch den Ozonfilter gelangt sind, sowie
einige UVB-Strahlen.

 

Die Linse

Die Linse gibt uns dank ihrer Elastizität die Möglichkeit, auf ein
Objekt "scharf zu stellen". Mit zunehmendem Alter läßt diese
Elastizität nach – es entwickelt sich die Altersichtigkeit.

UV-Filter

Obwohl sich die Linse im Augenhintergrund befindet, ist auch
sie den UV-Strahlen ausgesetzt. Sie absorbiert 10 % der
Gesamtmenge der UV-Strahlen, die das Auge erreichen.

 

Die Netzhaut

Die Netzhaut ist ein Nervenmembran, die den Augenhintergrund
bedeckt. Sie wandelt die Lichtstrahlen in Nervenimpulse um.

Ein empfindliches Gewebe, das hoher Lichtwirkung ausgesetzt
ist.

Das Netzhautgewebe reagiert äußerst empfindlich auf die
schädigenden Einflüsse der Lichtstrahlen. Insbesondere besteht
die Gefahr einer vorzeitigen Makula-Degeneration im Alter.

Veränderungen in der Lebensweise (Sommerferien am Meer,
Winterferien in den Bergen, lange Zeit unter Kunstlicht) und ein
zunehmendes Lebensalter bedeuten, daß bis zum Ende des
Jahrhunderts in den Industrieländern 30 % der 65jährigen an
Manual Degeneration leiden werden

Ganz gleich, wo Sie sind

In der Schußlinie der UV-Strahlen


Wo die Atmosphäre am dünnsten ist (z.B. am Äquator oder in
hohen Lagen), ist die Menge der UV Strahlen am größten.

Unsere Lebensweise bestimmt daher maßgeblich mit, wie stark
unsere Augen dem UV-Licht ausgesetzt sind. Wer sich zum
Beispiel in den Bergen oder in der Nähe des Äquators aufhält, ist
einer höheren Dosis ausgesetzt als jemand, der in Nordeuropa im
Büro arbeitet.
 

Berge und hohe Lagen

Im Winter sind die Sonnenstrahlen in den Bergen extrem stark,
wie der Schnee 85 % der ultravioletten Strahlen reflektiert. Hinzu
kommt, daß der Anteil der UV-Strahlen alle 1.000 Höhenmeter
um 10 % zunimmt. Diese beiden Faktoren führen bei Menschen,
die in hohen Lagen leben, vermehrt zu Augenerkrankungen.

Schneeblindheit als eine Form der Kreatives ist dort das häufigste
Leiden. Treffen die vom Schnee reflektierten UV-Strahlen auf die
ungeschützte Hornhaut, kann die Schädigung schon nach
wenigen Stunden, manchmal auch nur nach Minuten eintreten.
Das Ergebnis sind blutunterlaufene, tränende, schmerzende und
gereizte Augen. Diese Form der Schneeblindheit ist durchaus
heilbar. Sie kann allerdings chronisch werden, wenn sie häufig
wiederkehrt.

Skiläufer, die in großer Höhe mit Kälte und Nebel konfrontiert
sind haben außerdem das "Big white-Syndrom" zu fürchten.
Dabei erleiden die Augen und Augenlider Erfrierungen. So daß
sich die Sehkraft spürbar verschlechtert. Dieser Zustand bringt
gelegentlich auch einen vorübergehenden Verlust der
Tiefenschärfe und kann sogar Schwindelgefühl und
Orientierunglosigkeit auslösen.


Meer und Strand

Meer, Strand und Wüste – all dies sind Umgebungen, in denen
die UV-Strahlen besonders stark sind. Wasser reflektiert 20 % des
Lichts, Sand 10 %. Auch das Klima spielt eine Rolle. Bei trockner
und heißer Luft – wie zum Beispiel unter freiem Himmel im
Hochsommer – sind die Strahlen weitaus gefährlicher. Für
Nordeuropäer können Winterferien in den Tropen besonders
schädlich sein, da die plötzliche Lichtveränderung und
Umstellung auf eine tropische Atmosphäre mit gleißendem
Sonnenlicht einen Schock für unsere Augen bedeuten.
 

Ganz gleich was Sie tun

Wer nur gelegentlich in der Stadt oder auf dem Land
spazierengeht, ist weniger gefährdet als Menschen, die im Freien
arbeiten: etwa Bauarbeiter, Vorarbeiter, Geologen und
Landvermesser, Touristenführer Sportlehrer, Sportler, Förster
Landwirte, Gärtner, Verkehrspolizisten, Briefträger.

In den Städten kommt hinzu, daß zahlreiche Reflexionsflächen
(z. B. weiße Wände, verspiegelte Fenster oder Glasscheiben) die
Lichtstrahlen verstärken.

Wenn Sie in einem der genannten Berufe tätig sind oder aus
anderen Gründen viel Zeit im Freien verbringen, sollten Sie
möglichst oft Ihre Augen schützten.

In einigen Berufen sind die Menschen stark reflektierendem
Licht ( Fischer oder Profischwimmer) oder künstlichem Licht
(Labortechniker) in erheblichem Umfang ausgesetzt. Diese
Personen benötigen spezielle Schutzbrillen.

 
Ganz gleich wie alt Sie sind

Die Reaktion der Augen auf UV Licht hängt auch von unserem
Alter ab. Kinder und ältere Menschen sind empfindlicher und
sollten ausreichen geschützt sein, um ihre volle Sehkraft zu
erhalten.


Kinder

Die Augen von Kindern, vor allem von Babys und Kleinkindern,
sind äußerst lichtempfindlich. Ihre Pupillen öffnen sich weiter als
bei Erwachsenen. Außerdem besitzt das Gewebe ihrer Augen
weniger Pigmente.

Durch diese erhöhte Lichtdurchlässigkeit sind die Augen von
Kindern besonders anfällig für UV-Strahlen. Wissenschaftliche
Untersuchungen haben ergeben, daß bei Babys UVA- und UVB-
Strahlen sogar fast vollständig ins Augeninnere gelangen. Mit
zunehmendem Alter verringert sich der Anteil.

Bei Babys unter einem Jahr erreichen 90 % der UVA-Strahlen und
50 % der UVB-Strahlen die Netzhaut.

Bei Kindern zwischen 12 und 13 Jahren erreichen 60 % der UVA
und 25 % der UVB-Strahlen die Netzhaut. Die schädigende
Wirkung ist bei Kindern mit weniger Pigmenten (bei blonden,
hellhäutigen Kindern) noch größer.

Etwa ab dem 25. Lebensjahr erreicht weniger UV-Licht die
Netzhaut. Die Linse absorbiert einen großen Teil davon.
 

Ältere Menschen

Hier sind zwei Gruppen betroffen:

Personen, die an einer altersbedingten Makula-Degeneration
leiden – 25 % der alten Menschen sind davon betroffen.
Gefährdet sind vor allem Menschen mit hellen Augen sowie
Personen, die in Gegenden mit hoher UVA-Einstrahlung leben (
südliche Länder). Personen mit Katarakten: Sie sollten UV-
Strahlen meiden, indem sie braun/orange getönte Brillen mit
extra starken Filtern tragen.

Zu erwähnen sind außerdem zwei ernste, genetisch bedingte
Netzhauterkrankungen, die einen vollständigen Schutz
erforderlich machen.

Retinitis pigmentosa kann in der Jugend und im Erwachsenalter
auftreten und unheilbar sein. Diese Krankheit wird durch eine
Degeneration der Sehzellen verursacht. Sie engt das Gesichtsfeld
ein. Ein überraschend hoher Anteil der Bevölkerung ist davon
betroffen. Das leiden verstärkt sich mit zunehmendem Alter und
verschärft sich mit dem zusätzlichen Auftreten von Katarakten.

Seltener ist der Albinismus. Er tritt bei Menschen auf, denen die
haut- und Augenpigmente fehlen. Zur Risikogruppe sind aber
auch Menschen mit weißblondem Haar und hellen Augen zu
zählen.

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